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Außerstationäre Therapie (AST) Braunschweig

AST-Therapiezentrum Lessingplatz 1

Teilstationäre Therapie für drogenabhängige Männer und Frauen

Die Angebote der AST wenden sich an alle KonsumentInnen illegaler Drogen (Heroin, Kokain, Cannabis, Ecstasy etc.), für die eine ambulante Therapie nicht mehr und eine stationäre Behandlung noch nicht in Frage kommt

  • ohne/mit Politoxikomanie und Komorbidität,
  • ohne/mit therapeutischen Vorerfahrungen,
  • ohne/mit richterlichen Auflagen,
  • ohne/mit eigener Wohnung,
  • Paare,
  • Mütter mit Kindern (wobei die Kinderbetreuung gesichert sein muss).

Über AST

Die Behandlung der PatientInnen erfolgt in der Regel in teilstationärer Form. Das heißt, sie befinden sich täglich nur eine bestimmte Zeit in der Einrichtung; dieser Zeitrahmen richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten und den festgelegten therapeutischen Maßnahmen. Ansonsten bewegen sie sich in ihrem gewohnten Lebensumfeld, wo sie weiterhin ihre sozialen Kontakte pflegen können.

Die teilstationäre Behandlung ermöglicht zudem, während der Therapie einer geregelten Arbeit nachzugehen bzw. sich aktiv um den Aufbau einer neuen Lebensexistenz zu bemühen.

Darüber hinaus wird eine integrierte Wohneinheit mit 5 Plätzen als stationär-ähnliche Unterbringung sowie eine Wohneinheit für NachsorgepatientInnen mit 5 Plätzen im selben Haus angeboten. Leitsatz: "Our house in the middle of the street".

Während ihres Aufenthaltes in der Einrichtung nehmen die PatientInnen an einem engmaschigen Therapieprogramm teil:

  • wöchentlich fortlaufende Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • medizinische und psychiatrische Betreuung (nemexingestützte Eingangsphase möglich)
  • begleitende Gruppenunterstützung und Soziotherapie
  • soziale Beratung, Sozialarbeit und individuellen Förderhilfen
  • gruppen- und erlebnisorientierte Angebote
  • Urinkontrollprogramm
  • Krisen- und Rückfalltherapie
  • Förderung und Begleitung bei der beruflichen Rehabilitation
  • mit Paargesprächen und Angehörigenkontakten.

Die Dauer des Aufenthalts wird von der vom Kostenträger festgelegten Behandlungsmodalität bestimmt: Festigungsbehandlung, Kurzzeit-, mittelfristige und Langzeittherapie.

Inhaltliche Schwerpunkte der Therapie sind:

  • Abstinenzgewinnung/-sicherung
  • Aufarbeitung von Persönlichkeitsproblemen
  • Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt durch berufliche Rehabilitation
  • Erhaltung/Nutzung vorhandener Ressourcen (Arbeit, Wohnung, Partnerschaft, soziales Netzwerk)

 

Zugang:

Zunächst ist eine telefonische Anmeldung und dann die Zusendung eines ausführlichen Lebenslaufes mit Drogenkarriere erforderlich. Vor der Teilnahme an der Behandlung wird die Indikation in einem speziellen Auswahlverfahren individuell festgestellt. Hierbei kommen diagnostische Interviews mit fokaler Probebehandlung zur Anwendung (selektive Indikation).

Finanzierung:

Maßnahmeträger sind Rentenversicherungsträger, Krankenkassen und Sozialämter. Die Antragsstellung erfolgt durch die PatientInnen in Zusammenarbeit mit uns.

Team:

Das Team setzt sich multidisziplinär aus verschiedenen Professionen zusammen:

  • einer Ärztin,
  • einem Psychiater,
  • einer Dipl.-Psychologin,
  • einem Dipl.-Pädagogen,
  • mehreren SozialarbeiterInnen/-pädagogInnnen,

die alle über anerkannte Zusatzausbildungen verfügen. Hinzu kommen ein Physiotherapeut sowie als Honorarkräfte mehrere Ex-User.

Kontakt

Außerstationäre Therapie
Lessingplatz 1
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 / 7 01 06-0
Fax: 0531 / 7 01 06-66

E-Mail: ast@paritaetischer-bs.de

Ansprechpartner:
Herr Brand (Leitung)